Wenn der Konnektor zum Nadelöhr wird
Der TI-Konnektor läuft seit Jahren im Serverraum – meist unauffällig, bis er es nicht mehr tut. Ein Firmware-Update schlägt fehl, ein Zertifikat läuft aus, oder das Gerät fällt mitten im Praxisbetrieb aus. Dann steht plötzlich nicht nur die Anbindung an die Telematikinfrastruktur still, sondern mit ihr e-Rezept, ePA-Zugriff und KIM-Kommunikation.
Hinzu kommt: Hardware-Konnektoren sind auf begrenzte Laufzeiten ausgelegt. Regelmäßig steht ein Austausch oder eine aufwendige Migration an – mit Kosten für neue Geräte, Einrichtung vor Ort und einem weiteren System, das im Praxisnetz gewartet und überwacht werden muss.
TI-Infrastruktur ist Pflicht, nicht Kür
Arzt- und Zahnarztpraxen sind gesetzlich verpflichtet, an die Telematikinfrastruktur angebunden zu sein. e-Rezept, elektronische Patientenakte (ePA) und die Kommunikation im Medizinwesen (KIM) sind heute reguläre Bestandteile des Praxisalltags, nicht optionale Zusatzfunktionen. Fällt die TI-Anbindung aus, wirkt sich das unmittelbar auf die Behandlung und Abrechnung aus.
Verantwortlich für eine funktionierende, aktuelle und sichere TI-Infrastruktur ist die Praxis selbst – unabhängig davon, ob der Ausfall an einem Gerät im eigenen Serverraum oder an einer abgelaufenen Konfiguration liegt.
Die Alternative: TI-Anbindung aus der Cloud
Neben dem klassischen Hardware-Konnektor gibt es inzwischen eine cloud-basierte Variante der TI-Anbindung. Statt eines physischen Geräts im Praxisnetz übernimmt ein zentraler, in deutschen Rechenzentren betriebener Zugangspunkt die Verbindung zur Telematikinfrastruktur. Die Einrichtung erfolgt remote per Software, vorhandene Kartenterminals lassen sich in der Regel weiterverwenden.
Diese Cloud-Konnektor-Lösung unterstützt die zentralen TI-Anwendungen – ePA, e-Rezept und KIM – und ist technisch eng an die Vorgaben von gematik und BSI angelehnt. Die Schlüsselverwaltung erfolgt über ein Hardware-Sicherheitsmodul, die Rechenzentren sind ISO-27001-zertifiziert.
Für die Praxis entfällt damit ein eigenständiges Hardware-Gerät im Netz – und mit ihm ein wiederkehrender Austausch-, Zertifikats- und Wartungsaufwand.
TI-Infrastruktur von ordana: Alles aus einer Hand
ordana bindet die TI-Infrastruktur Ihrer Praxis als Teil der laufenden IT-Betreuung an. Ob klassischer Hardware-Konnektor oder Cloud-Anbindung: Wir übernehmen Einrichtung, Überwachung durch das ordana NOC und den laufenden Betrieb – mit einem Ansprechpartner für Ihre gesamte Praxis-IT, nicht für ein einzelnes Gerät.
Das reduziert die Reibung, die entsteht, wenn TI-Konnektor, Praxisnetz und übrige IT-Infrastruktur bei unterschiedlichen Dienstleistern liegen: Bei Störungen muss nicht erst geklärt werden, wer zuständig ist.
Fazit: TI-Infrastruktur braucht einen verlässlichen Betreiber
Ob als Hardware im Serverraum oder als Cloud-Anbindung: Die TI-Infrastruktur ist für Arzt- und Zahnarztpraxen eine gesetzliche Pflichtaufgabe, deren Ausfall unmittelbar den Praxisbetrieb trifft. Wer sie nicht selbst verwalten möchte, profitiert von einem IT-Partner, der Konnektor, Praxisnetz und Sicherheit gemeinsam betreut.
Wir betreiben Ihre Praxis-Infrastruktur – Sie behandeln Patienten.
Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Leistungen im Überblick.
